Studieren in Maroochydore - Studium in Queensland - Auslandsstudium in Australien

Auslandsstudium in Australien

University of the Sunshine Coast - Universität in Maroochydore
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Erfahrungsberichte - University of the Sunshine Coast / Australien


Katharina Full: Tourismusmanagement [2/2008 - 8/2008]
Nikolas Müller: Communication [7/2005 - 7/2006]

Erfahrungsbericht - Katharina Full



Erfahrungsbericht University of the Sunshine Coast, Qld. Australien

Vor Beginn des Studiums habe ich von der University of the Sunshine Coast (USC) schon jede Menge Infos nach Deutschland geschickt bekommen, was mir bei meinen Entscheidungen und Vorbereitungen durchaus einiges weiter geholfen hat. Ich habe zum Beispiel gesehen, dass die USC im Landesinneren inmitten eines Naturschutzgebietes liegt – was sich einerseits super schön heraus gestellt hat, allerdings wollte ich, wenn ich schon so nahe am Meer studiere, auch in der Nähe des Meers wohnen.

Also habe ich mir kein Zimmer im Varsity oder Unicentral gebucht, sondern erst einmal ein Bett im Hostel in Mooloolaba für eine Woche. Über ein Internetportal habe ich mich bereits vorher mit zwei anderen Deutschen dort verabredet und wir wollten uns zusammen eine Wohnung in Strandnähe für die Zeit des Semesters suchen. Ich hatte bereits vorher von zwei Kommilitoninnen gehört, dass diese eine Wohnung in Strandnähe mit Pool und Dachterrasse für bezahlbares Geld hatten – aber so was ist ja eigentlich kaum zu glauben. Nun gut – mit dem Airportshuttle ging es dann vom Brisbane Airport nach Mooloolaba. In meinem Shuttle saßen auch gleich ca. 10 andere Deutsche – die alle im Wohnheim ein Zimmer gebucht hatten. Da dachte ich mir dann schon – hast du wirklich die richtige Entscheidung getroffen? Alle haben eine Wohnung und du stehst in einer Woche auf der Straße, wenn es dumm läuft! Egal – die anderen wurden am Wohnheim der Uni abgeliefert und für mich gings ca. 10 Minuten weiter nach Mooloolaba. Und dort habe ich auch gleich am ersten Tag das Meer gesehen. Im Zimmer angekommen hab ich auch gleich noch einen Deutschen kennen gelernt, der schon seit ein paar Tagen im Lande war und auch auf Wohnungssuche war. Letztendlich waren wir dann ca. 10 Deutsche, die eine Wohnung gesucht haben und haben uns in Zweiergruppen auf den Weg gemacht und alles in der Umgebung abgeklappert: Mooloolaba, Marochydore und Alexandra Headlands. Am Anfang sah es echt schwierig aus, doch im Nachhinein betrachtet lief alles super.

Ich bin Donnerstag morgen in Australien angekommen und schon am Montag Mittag sind wir in unser Appartement in Alexandra Headlands gezogen. Das war eine Wohnung in einer 4-Sterne Ferienanlage, die wir zu viert long term mieten konnten und haben nur 115 Dollar pro Woche pro Person gezahlt! Darin enthalten waren alle Nebenkosten sowie Nutzung von Pool, Spa, BBQ-Area und Roof-Top mit Spa und BBQ. Was will man mehr? Auch mussten wir keinen Vertrag oder ähnliches abschließen, lediglich Kaution von zwei Wochenmieten – die Miete wurde jede zweite Woche gezahlt, so konnten wir selbst entscheiden, wie lange wir letztendlich bleiben wollten. Die Wohnung war klasse – sogar entfernter Blick aufs Meer, zwei Terrassen, zwei Badezimmer, zweieinhalb Schlafzimmer (ich habe mir meine Zimmer mit einem anderen Mädchen geteilt, was aber gar kein Problem war – im Gegenteil, wir hatten ein super tolle Zeit und es ist eine richtig tolle Freundschaft entstanden!) und eine große offene Küche mit Wohnraum. Zum Meer mussten wir nur ca. 5 Minuten laufen – dort konnte man super baden, relaxen oder aber surfen! Der Hammer hier in Australien! Muss man unbedingt mal ausprobiert haben! Außerdem war die Bushaltestelle zur Uni direkt vor der Türe. Der Bus fährt einmal die Stunde und braucht ca. 20 Minuten. Da wir alle unseren Stundenplan so gelegt haben, dass wir nur 3 Tage die Woche Vorlesungen hatten, war das dann eine super Sache und wir konnten so oft ans Meer wie wir wollten, ohne erst mit dem Bus zu fahren und zu schauen, wann der letzte zurück fährt!

Im Nachhinein betrachtet bin ich überglücklich, dass ich mich für eine Wohnung am Strand entschieden habe – wir hatten wunderschöne Abende am Strand, öffentliche BBQ-Stations in Strandnähe, wir haben neben den 4 Clubs an der Sunshine Coast gewohnt, so dass wir gemütlich heim laufen konnten. Außerdem hat sich dann auch schnell gezeigt, dass in den Wohnheimen eher die jüngeren Studenten wohnten (18-21) – was mich mit 24 Jahren nicht wirklich gereizt hat. Außerdem wurden dort teilweise sehr strenge Sicherheitsauflagen gefordert (Nachtruhe, Besuch angeben etc.) und die Wohnheime waren mit ca. 140 Dollar die Woche auch teurer, als die meisten Wohnungen in Strandnähe!

Nun gut – an diesem Montag hat dann auch schon die Orientation-week an der USC begonnen. Dort hat man jede Menge Infos über das Semester, das Studium in Australien an sich und speziell an der USC sowie jede Menge Give Aways bekommen. Kurse wie „assignment schreiben for international students“ oder „note taking“ waren durchaus hilfreich und interessant. Aber auch Führungen durch die Bibliothek und Fahrten mit dem Bus durch die Nähere Umgebung wurden angeboten. Am Montag der nächsten Woche fingen dann die lectures und tutorials an – und da waren dann ich und auch einige andere doch sehr überrascht.

Von Anfang an bekamen wir ein „course outline“ für jeden Kurs vorgelegt, in dem genau stand, in welcher Woche welches Thema behandelt wird sowie die Deadlines für alle möglichen Assignments und Gruppenarbeiten – wobei wir schon beim Thema wären. In Australien werden über das Semester verteilt in jedem Fach verschiedene Assignments verlangt. Diese variieren in der Länge von 100 bis zu teilweise 8000 Wörtern und sind bereits Bestandteil der Endnote. Die Examen am Ende zählen dann weniger (50-70 %) oder man hat teilweise gar keine Examen sondern nur ein „major assignment“. Was im Zusammenhang mit den Assignments auch ganz groß geschrieben wird, ist das richtige Zitieren. An der USC wird das Harvard System angewandt. Auch davon hatte ich vor meinem Aufenthalt in Australien noch nichts gehört – aber auch hierfür gibt es Kurse für die internationalen Studenten. Auch wenn es anfangs ziemlich stressig klingt, kommt man ganz schnell in den Ablauf rein und mir hat es wirklich riesen großen Spaß gemacht. Ich hatte so ziemlich zum ersten mal das Gefühl, dass ich etwas lerne. Auch durch die Art und Weise wie der Stoff unterrichtet wird. In den lectures wird einem die Theorie vermittelt und anschließend gibt es im gleichen Fach ein tutorial (mit nur ca. 15 Studenten), in dem die Theorie dann praktisch angewendet wird. Dies dann meistens in Form von Präsentationen, Filmen, Diskussionen etc. Hier überwindet man auch sehr schnell die „Rede-Scheu“, die mancher vielleicht am Anfang hat!

Generell sind das Personal und die Dozenten an der USC durchwegs super freundlich und hilfsbereit. Gerade was die internationalen Studenten angeht – von denen es sehr, sehr viele dort gibt (35% Deutsche!!) – geben sich alle die größte Mühe, einem das Leben an der Uni so leicht wie möglich zu machen, was nicht heißen soll, dass keine Anforderung gestellt werden! Aber das folgende Sprichwort beschreibt die Situation meiner Meinung nach sehr gut: „Es wird nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird.“ Also keine Panik: auch wenn man am Anfang vielleicht erst mal etwas überfordert ist – es ist alles machbar! Und 3 Kurse sollten auch genügen – ganz Fleißige können natürlich auch das Maximum von 4 Kursen belegen – da muss man dann allerdings schon Zeit investieren! Oder sich auf 1er Kurse beschränken ;) (1xx Kurse sind die einfachsten, die sich dann steigern über 2xx und 3xx Kurse).

Durch die vielen Assignments, die man ja schon während des Semesters schreibt und sich deshalb ohnehin schon mit dem Stoff beschäftigt, benötigt man für die Prüfungsvorbereitung am Ende nicht mehr so viel Zeit. Mit einer Woche Intensivlernen für meine 3 Fächer bin ich super gefahren – auch dank der Tipps der Dozenten!

Generell fragen sich sicherlich auch viele, wie man am besten an Bargeld in Australien kommt, ohne viel Gebühren zu zahlen. Das ist ganz einfach – wenn man weiß wie! Dank Ranke Heinemann hatte ich mich rechtzeitig für die Kreditkarte von der DKB (Deutsche Kreditbank) beworben. Man braucht nicht einmal einen Einkommensnachweis – den ich als Studentin auch nicht hätte bieten können. Mit dieser Visa-Card konnte ich ohne Probleme bei den 5 größten Banken Australiens kostenlos Geld abheben – allerdings beim Zahlen mit Kreditkarte wurden Auslandseinsatzgebühren fällig. Also da besser aufpassen! Mit dem Bargeld hatte ich daher nie Probleme – war super!

Alles in allem kann ich es nur jedem empfehlen an der USC ein oder auch mehrere Semester zu studieren. Ich habe mir beispielsweise auch die University of Queensland in Brisbane angeschaut, die zwar schön idyllisch am Rande Brisbanes gelegen ist, mir persönlich aber viel zu groß war. Die USC ist mit ca. 5000 Studenten überschaubar, familiär und die Kängurus, Vögel und Papageien, die auf dem Campus zu finden sind, tragen zu dieser Atmosphäre ungemein bei. Für mich ist mein Aufenthalt in Australien „the time of my life“ und wird es auch immer bleiben – auch deshalb, weil man hier unheimlich viele tolle Menschen kennen lernt und sich daraus dann auch richtig tolle Freundschaften entwickeln! Diese Zeit ist einmalig und wird in dieser Form nie wieder kommen! Man wird selbstständiger, sieht manche Probleme nach dieser Zeit vielleicht von einer anderen Seite und nimmt das Leben etwas leichter – nach dem Motto der Australier: „no worries!“.


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Erfahrungsbericht - Nikolas Müller



University of the Sunshine Coast: Ein Jahr studieren mit wilden Kängurus

Hinweis: Bitte beachtet, dass dies die “Nur-Text-Version” des Berichtes ist. Die pdf Version mit zusätzlichen Grafiken und Bildern findet Ihr unter folgendem Link (0.2 MB).

Eigentlich war ich völlig entspannt, als ich an meinem ersten Uni-Tag morgens gen Hörsaal aufbrach. Das dachte ich jedenfalls bis Tony, einer der Securitymitarbeiter in meinem Studentenwohnheim, mir noch einen guten Rat mit auf dem Weg gab: „Tritt fest auf den Boden“, sagte er ernst, „wegen der Schlangen.“ Und ergänzte: „Fass bloß keine Spinne an, egal wie klein sie ist und versuch um Himmels Willen nicht, eines der wilden Kängurus zu streicheln!“. Hochgiftige Schlangen und Spinnen? Boxende Kängurus? Auf einen Schlag wurde mir klar: Ich bin in Australien und mein zukünftiger Uni-Campus liegt mitten in einem Naturschutzgebiet.

Nach meinem ersten wagemutigen Gang vorbei an Schildern, die mich einmal mehr vor Schlangen und Riesenbeuteltieren warnten, kam ich endlich an der University of the Sunshine Coast an. Was ich wusste war, dass sie die jüngste und wohl auch eine der sonnenreichsten Unis Australiens ist. Was ich nicht wusste war, dass ich von nun an in kleinen Vorlesungen mit oft nur 40 Teilnehmern und Tutorien mit acht bis maximal 20 Personen meinen Lernalltag bestreiten werden würde.

Es ging familiär zu in den Seminarräumen an der Uni zur „Sonnigen Küste“. Professoren, Studenten und Dozenten duzten sich, ungeachtet des Alters oder des akademischen Grades. Darüber hinaus waren die Lehrveranstaltungen insgesamt viel diskussionsfreudiger und praxisbezogener, als ich es von Deutschland gewohnt war. Alle meine Dozenten und Tutoren kamen aus der Medien-Branche, was die Vorlesungen und Seminare spannender und informativer machte. „Wir sind dafür bekannt, dass wir unsere Studenten auf den späteren Beruf vorbereiten“, sagte Universitätsleiter Paul Thomas am Eröffnungstag. „Wir möchten nicht nur Theorien wälzen.“ Thomas hatte nicht gelogen und fortan war jeder Tag, sowohl während der Vorlesungen, als auch in meiner Freizeit, ein Abenteuer für sich.

Zwar wusste Sicherheitsmann Tony alles über Schlangen und Kängurus, aber dass nach etwa zwei Tutorien mein Hirn leer sein würde, davor hatte er mich nicht gewarnt – Zeit für ein Päuschen in der Mensa. Verglichen mit Mainz war diese zwar nahezu winzig, aber dafür dudelte aus den Lautsprechern beim Essen schon mal Songs von Gwen Stefani oder Robbie Williams. Am Nachmittag hatte ich schließlich die Qual der Wahl. Sollte ich im Swimmingpool des Studentenwohnheims und beim Beachvolleyball entspannen oder lieber dem nahe gelegenen Strand einen Besuch abstatten und schauen, wie es mit meinem Talent zum Surfen aussieht? Ich hatte mich an diesem Tag fürs Surfen entschieden. Zum Glück, denn das hatte nicht nur riesigen Spaß gemacht sondern sorgte zudem für die nötige Abkühlung, denn zwischen den Surf-Pausen las es sich leichter für den nächsten Kurs. Für mich hatte sich der Nachmittagsausflug jedenfalls gelohnt. Nicht nur weil das Lesepensum erheblich höher als erwartet war, sondern auch, weil mich eigentlich jeder Strandtag in Queensland bräuner machte.

Der Abend war auch eine Bereicherung. Ich lernte bereits am ersten Tag viele sympathische Studenten kennen. Es ging mit den Bekanntschaften Schlag auf Schlag. Keine Zeit, sich einsam zu fühlen. Aus flüchtigen Bekanntschaften wurden tiefe Freundschaften, wie beispielsweise mit den einheimischen Studenten Crystal und Lachlan, meinem mexikanischen Surf-Partner Luis, Alan aus Chile und Sooyun aus Südkorea. Immer wieder wurde mir bewusst, wie multikulturell Australien ist und wie aufregend es ist, internationale Freundschaften zu schließen.

Meine beiden Auslandssemester konnten unterschiedlicher nicht sein. Kaum hatte ich die verdienten Semesterferien mit Reisen an der Ostküste Australiens und in Neuseeland hinter mich gebracht, ging es an der Uni rasant weiter: Vom einfachen ‚study abroad’-Schnupper-Studenten zum 5-Sterne-Bachelor-Hardcore-Workaholic!
Fünf Sterne, weil mir nach zahlreichen Diskussionen mit viel Überredungskunst und der Einstellung „gib mir eine Herausforderung und ich nehme sie an“ die absolute Ausnahme gewährt wurde. Nämlich, als internationaler Student statt maximal vier Kurse pro Semester, fünf Kurse abzuschließen. Dadurch konnte ich am Ende des Semesters einen Bachelor-Abschluss in ‘Communication’ machen. „Wenn Du das wirklich machen willst, ist kein Nebenjob mehr möglich“, warnte mich der verantwortliche Dozent Bruce Williams. „Das bedeutet kaum Parties mehr und Du bräuchtest einen Zeitmanagement-Plan“. Meine australischen und vor allem auch internationalen Studienfreunde erklärten mich seitdem zwar für verrückt, aber mit dem richtigen Willen war der Bachelor möglich!

Ich habe in meiner Zeit an der Sunshine Coast gelernt, wie Mexikaner tanzen, Japaner Sushi machen, Südamerikaner trinken, Kenianer politisch diskutieren und Australierinnen küssen. Vor allem aber habe ich durch das australische WG-Leben mit „charming Stuart“, der lebenslustigen Kim und der verschreckten Katie begriffen, was Australier zu Aussies macht: „Wir lieben jede Art von Sport und Bier, laden gerne zum Barbecue ein, sind offenherzig und ´laidback` und genießen das Strandleben beinahe das ganze Jahr über“, fasste Stuart diesen Lifestyle zusammen.

Einzigartig war vor allem die Begegnung mit dem Aboriginal Lyndon. Das Treffen mit ihm organisierte das International Office unserer Uni. Lyndon zeigte uns, wie wir genügend Puste für das Didgeridoo-Spiel bekommen, wie der Bumerang auch tatsächlich wieder zurück kommt und was hinter der Geschichte der Aboriginals steckt. Nach der Begegnung habe ich auch selbstständig nachgeforscht und mich längere Zeit mit Melanie Syron unterhalten. Sie ist eine Aboriginal und Beauftragte für die indegene Bevölkerung an meiner australischen Universität. Sie gab mir zahlreiche neue Einblicke in die Welt der Ureinwohner: „Auch wenn ich eine sehr weiße Hautfarbe habe, bin ich immer noch eine Aboriginal“, so Syron zunächst scherzhaft. „Aber die Australier sollten nicht versuchen, unsere Arbeits- und Verhaltensweisen in ihr Bildungsmuster zu pressen. Das kann und wird nicht funktionieren“.
Diese neuen Erkenntnisse intensivierte ich in nächtelangen Diskussionen mit meiner amerikanischen Studienfreundin und der engagierten Indianerin Rebekah. Das Thema war wohl das heikelste und sensibelste, das ich mit meinen australischen Freunden diskutiert habe. Wenn es um das Verhältnis der Australier zu ihren Ureinwohnern geht, spalten sich die Meinungen. Hauptursache hierfür sind wohl Halb- bzw. Unwissenheit. Interessant war, dass ich vielen internationalen Studenten immer wieder Fragen zur deutschen Geschichte beantworten musste. Neben der Deutschen Wiedervereinigung musste ich mich sehr oft den Fragen zum Nationalsozialismus und dem Dritten Reich stellen. Auch dadurch habe ich einiges gelernt. Egal ob Australier, Amerikaner, Mexikaner oder Israelis – jeder Mensch trägt die Geschichte seines Landes in sich, dessen Inhalt in die jeweilige Diskussion mit einfloss.

Neben wahnwitzigen Aktionen, wie bei einem Zyklon der Stufe 2 zu surfen, Weihnachten bei einer australischen Familie im Swimmingpool zu erleben oder mit den internationalen Studenten meiner Uni ein Wochenende auf Fraser Island zu verbringen, konnte ich nach einem mystischen Phänomen forschen. Nämlich: Läuft das Wasser in Australien tatsächlich andersherum ab als in Deutschland? Diese Frage kann ich heute beantworten. Nach ausgiebiger Recherche und arbeitsintensiven Stunden beim Herausziehen von Stöpseln aus verschiedenen australischen Badewannen bin ich mir jetzt sicher: Tatsächlich läuft das Wasser anders herum ab und Schuld daran ist die Coriolis-Kraft!

Was bleibt nach insgesamt 363 Tagen in Australien? Sicher die schönen Erinnerungen an Menschen, Landschaften, Ereignisse, Gefühle, aber auch an ein abwechslungsreiches Studium an der University of the Sunshine Coast, das für mich immer einzigartig bleiben wird. Rückblickend zählt dieses Jahr zu einem der schönsten in meinem Leben und das nicht nur, weil mir die Box-Erfahrungen mit einem Känguru erspart geblieben sind, von einem Schlangenbiss auf dem Weg zur Vorlesung ganz zu schweigen.

Danke an das Ranke Heinemann-Institut, das mir dieses Auslandsstudium in der Vorbereitung erleichtert hat und für mich als Ansprechpartner während meines Aufenthalts an der Sunshine Coast stets da war.


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Bewerbung

Zuständig für Ihre Bewerbung ist das Institut Ranke-Heinemann.

Semestertermine

Semester 1/2011
Orientation:
14.02.2011 - 18.02.2011
Semesterbeginn:
21.02.2011
Semesterende:
24.06.2011

Semester 2/2011
Orientation:
18.07.2011 - 22.07.2011
Semesterbeginn:
25.07.2011
Semesterende:
25.11.2011

Fakten

Cricos code:
01595D

Anzahl Studierende:
5246

Anzahl ausländische Studierende:
527

Stadt:
Maroochydore

Bundesstaat:
Queensland

Website:
University of the Sunshine Coast

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